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Gut montiert, sicher unterwegs

An den wärmeren Tagen zieht es die Menschen wieder nach draußen – und rauf aufs Fahrrad. Für mehr Abwechslung sorgen Radtouren oder Ausflüge in anderer Umgebung, für die die Räder einfach auf den Fahrradträger kommen. Doch egal, ob Dach-, Heck- oder Kupplungsträger: Eine nicht sachgemäße Montage kann bei Brems- oder Ausweichmanövern zu schweren Unfällen führen. Vor der Abfahrt sollten Sie den Fahrradträger und die Räder daher stets nochmal auf folgende Punkte hin überprüfen:

Ist die Traglast eingehalten?
In der Kfz-Bedienungsanleitung jedes Fahrzeugs sind Trag- und Dachlasten angegeben. Speziell mit E-Bikes ist bei Kleinwagen das Maximalgewicht von rund 50 kg auf dem Dach schnell erreicht.

Ist der Maximal-Überstand beachtet?
Fahrräder, wie auch andere, transportierte Gegenstände, dürfen seitlich höchstens 40 cm über die Schlussleuchte des Autos hinausragen, die Maximalbreite der Ladung liegt bei 2,55 m.

Sind die Fahrrad-Reifen in der Träger-Schiene fixiert?
Auch die oft breiteren Radreifen von Mountainbikes müssen sicher in der ggf. breiteren Träger-Schiene stehen und mit Schlaufen festgezurrt sein.

Sind nicht fest verbundene Fahrrad-Teile abgenommen?
Gegenstände wie Körbe, Luftpumpen oder ansteckbare Schutzbleche gehören in den Kofferraum. Auch Akkus von E-Bikes sind im Auto zu transportieren!

Wurde die Montage wie vorgeschrieben vorgenommen?
Es sind ausschließlich die Spanngurte bzw. Halterungen des Trägersystems wie in der Montageanleitung zu verwenden. Und: Nach den ersten 20 km Fahrt unbedingt nochmals alles nachziehen.

Und noch ein wichtiger Rat für Sie: In Deutschland, Österreich, Schweiz und vielen Ländern Europas richtet sich das Tempolimit mit Fahrradträger nach Herstellervorgaben, meist 120 km/h. Die Beleuchtung des Trägers und das KfZ-Kennzeichen dürfen nie verdeckt sein.